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Ein duales Studium ist bei Schulabgängern und Studieninteressenten so beliebt wie nie zuvor. Die Verbindung von Praxis und Theorie sowie die verschiedenen Vorteile wie z.B. eine hohe Übernahmequote haben dem dualen Studium in den letzten Jahren zu einem enormen Beliebtheitsschub verholfen. In diesem Artikel wird auf das duale Studium im Bereich Gesundheit eingegangen und es werden Tipps zur richtigen Studienwahl gegeben. Denn duales Studium ist nicht gleich duales Studium.

WAS IST EIN DUALES STUDIUM?

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Ein duales Studium ist aus der dualen Ausbildung hervorgegangen, die Ihren Ursprung in Baden-Württemberg hat. Die Bezeichnung dieses Studienmodells kommt aus der zweiseitigen Ausbildung – einer praktischen im Betrieb und einer theoretischen an einer Hochschule oder Berufsakademie. Durch diese Verbindung können die dualen Studierenden die in Vorlesungen gelernten Inhalte während der Praxisphasen direkt in die Tat umsetzen und umgekehrt die praktisch erlernten Berufsaufgaben mit wissenschaftlichem Know-how unterlegen.

WELCHE FORMEN DES DUALEN STUDIUMS GIBT ES?

Wie erwähnt gibt es ein duales Studium in verschiedensten Ausprägungen. Für Schulabgänger bzw. alle, die noch keine Ausbildung oder kein Vollzeitstudium angefangen haben, eignen sich vor allem die beiden meistverbreiteten Modelle:

1.)    Ausbildungsintegrierendes duales Studium
Hierbei absolviert man gleichzeitig mit dem Studium eine anerkannte Ausbildung im Betrieb. Es wäre zum Beispiel möglich, die Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in mit der staatlichen Prüfung abzuschließen und als Studium Pflegewissenschaften zu studieren. Oder als Studiengang Gesundheitswissenschaften mit der Ausbildung zum/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in. Der Vorteil: Nach dem Studienende hat man zwei anerkannte Abschlüsse in der Tasche. Voraussetzung ist, dass das Ausbildungsunternehmen einen Kooperationsvertrag mit einer Hochschule oder Berufsakademie abgeschlossen hat.

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