Gesundheitspolitik

Der Vorstandschef der KKH-Allianz, Ingo Kailuweit, fordert eine bessere Qualität in der medizinischen Versorgung. „Nicht der gebetsmühlenartige Ruf nach mehr Geld sollte im Mittelpunkt der Diskussionen stehen sondern Vorschläge, wie Patienten effizienter als bisher geholfen werden kann“, so Kailuweit.

Die AOK weist die jüngsten Reformvorschläge und Honorarforderungen aus der Ärzteschaft zurück. "Bis zu 53.000 Euro mehr Honorar als 2007 erhalten niedergelassene Ärzte 2009", so der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt mit Verweis auf aktuelle Berechnungen des Instituts des gemeinsamen Bewertungsausschusses von Ärzten und Krankenkassen. Das sei ein "stolzes Konjunkturprogramm für niedergelassene Ärzte".

Foto: aboutpixel.deDer Tag der Krankenpflege am 12. Mai erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale (1820-1910), die Pionierin der modernen Krankenpflege. In ihrem Sinne waren im Jahr 2007 in Deutschland 393 000 Pflegekräfte für die Versorgung von 17,2 Millionen vollstationär behandelten Krankenhauspatienten und -patientinnen im Einsatz.

Mehr als 150 Menschen haben heute in der Asklepios Klinik Nord-Ochsenzoll des Schicksals von 4097 Patienten der ehemaligen „Heil- und Pflegeanstalt Langenhorn“ gedacht, die während der Zeit des Nationalsozialismus aus der Klinik in Tötungs- und Verwahranstalten deportiert wurden.

„Die Studie, die der Katholische und Evangelische Krankenhausverband am Dienstag gemeinsam vorgelegt hat, liefert gute Gründe für die Bedeutuung freigemeinnütziger Träger in der deutschen Krankenhauslandschaft“, zeigt sich Karl Prinz zu Löwenstein, Geschäftsführer der MTG Malteser Trägergesellschaft gGmbH (MTG) erfreut.

Wie gut sind unsere Unternehmen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen wirklich vorbereitet?
Hygenia-Net GmbHNach aktuellsten Berichten der WHO breitet sich der  Schweinegrippe-Virus (A/H1N1) ungehindert weiter aus und die sehr verhaltene Impfbereitschaft in der Bevölkerung (zumindest in Deutschland) trägt sicher nicht zu einer raschen Eindämmung bei.

Patientenzufriedenheits-Befragungen haben – spätestens seit Einführung des Qualitätsmanagements – in deutschen Arztpraxen eine größere Bedeutung erhalten. Gut 2/3 aller Praxen haben bislang eine solche Analyse durchgeführt. In über 90 % der Befragungen wird dabei während eines definierten Zeitraums eine Stichprobe aus allen Patienten, die zu dieser Zeit die Praxis besuchen, untersucht (sog. Undifferenzierte Globalanalyse).

Das iMÖV veröffentlichte jetzt ein Gutachten, das erstmals internationale Methoden zur Kosten-Nutzen- Bewertung vergleicht. Zur Versachlichung der Diskussion um die Sparpläne von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) zur Ausgabensenkung im Arzneimittelbereich haben Wissenschaftler der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) aufgerufen.

Operationstechnische Assistenten (OTA´s) arbeiten im rechtsfreien Raum. Der Beruf der OTA’s steht auf wackeligen Füßen, das erklären die Verbände: Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Pflegepersonen (BALK), Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e. V. (DGF) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands e.V. (VPU).

In den Malteser Krankenhäusern ist der Anteil der Patienten, die 65 Jahre und älter sind, in der vergangen sechs Jahren deutlich gestiegen. Betrug der Anteil 2002 noch 38 Prozent an allen behandelten Patienten, so lag er im Jahr 2008 bereits bei knapp 50 Prozent. Gleichzeitig ist im selben Zeitraum die durchschnittliche Verweildauer von 8,5 auf 7,3 Tage zurück gegangen.