Gesundheitstipps

Eine Reihe von privaten Krankenversicherern erhöht im kommenden Jahr ihre Beiträge. Demgegenüber haben einige gesetzliche Kassen sich zur Abschaffung von Zusatzbeiträgen geäußert. Der Wettbewerb zwischen PKV und GKV wird nun auch bei der Beitragshöhe intensiver. Regelmäßig zum Jahresende wird bei den privaten Krankenversicherern das Thema Beiträge relevant. Üblicherweise haben viele Gesellschaften die Wirtschaftlichkeit ihrer Tarife bereits in der ersten Jahreshälfte analysiert und bei Bedarf eine entsprechende Beitragserhöhung im Herbst angekündigt.

Patienten Fragen, Experten antworten: Wie verträglich sind bestimmte Materialien? Wie groß sind die Preisunterschiede bei verschiedenen Versorgungen? Wann kann man bedenkenlos Implantate setzen? Grundsätzlich, so die Experten Prof. Dr. Lauer, Prof. Dr. Niedermeier und die Zahntechnikermeister Hans-Jürgen Borchard und Wolfgang Kohlbach, seien im speziellen Einzelfall immer Zahnarzt und Zahntechnikermeister vor Ort zu Rate zu ziehen. Weiter beantwortet das das Expertenteam die folgenden Fragen:

Depressionen gehören in Deutschland mittlerweile zu den Volkskrankheiten. Etwa fünf bis sechs Millionen erwachsene Bundesbürger leiden im Verlauf eines Jahres an einer depressiven Störung. Ein telefongestütztes Betreuungsprogramm kann die medizinische Versorgung der Betroffenen wirksam ergänzen. Wie eine Auswertung durch AnyCare und die Debeka Krankenversicherung zeigt, verbessert sich nicht nur die gesundheitliche Situation der Programmteilnehmer. Auch die Versorgungskosten können deutlich verringert werden.

Experten gehen davon aus, dass ein Viertel aller Verkehrsunfälle auf Übermüdung zurückzuführen sind. Damit übertrifft das kurze Einnicken als Unfallursache sogar Alkohol am Steuer. Bei Müdigkeit durch einmaligen Schlafmangel können auch laute Musik und offene Fenster zumindest kurzzeitig wieder fit machen. Bei Schlafapnoe helfen diese Methoden jedoch nicht mehr, der Schlafmangel ist hier schon chronisch.

Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL): Fünf ausgewählte Partnerstandorte stellen im Mai gemeinsame Gesamtkonzepte vor. Chronische Lungenerkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache weltweit. Dennoch existieren bis heute kaum effektive Therapiemöglichkeiten. Experten sehen eine der Hauptursachen in Deutschland darin, dass Forschungsprojekte bisher immer nur in Einzelanträgen gefördert wurden, die lediglich einen begrenzten Untersuchungsgegenstand hatten.

Traumatische Erlebnisse, wie zum Beispiel Gewalterfahrungen können langfristig nicht nur zu psychischen sondern auch zu körperlichen Erkrankungen führen. Aktuelle Studien aus den USA und Deutschland zeigen, dass Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen, Diabetes und andere chronische Krankheiten haben.

Neun von zehn Rückenoperationen sind überflüssig – Mit dieser gewagten These eckte Werner Kieser, bekanntester Schweizer Fitnesstrainer, vor etlichen Jahren noch an. Inzwischen blasen sogar Ärzte ins gleiche Horn. Der Münchner Wirbelsäulenspezialist Dr. Martin Marianowicz etwa weist darauf hin, dass hierzulande pro Kopf doppelt so viele Operationen am Rücken durchgeführt werden als in Frankreich. Nach seiner Erfahrung bringt fast die Hälfte der Behandlungen dabei nicht den gewünschten Erfolg.

„Gesund beginnt im Mund – je früher, desto besser!“: Das ist das Motto für den Tag der Zahngesundheit 2011, der wie jedes Jahr im September stattfinden wird. „Je früher, desto besser!“ – dieses Motto sollte auch gelten, wenn es um die Zahngesundheit im Alter geht, rät das Kuratorium perfekter Zahnersatz. Es bietet daher am 27. September eine telefonische Sprechstunde an, bei der ein Team aus Zahntechnikern und Zahnmedizinern Fragen rund um die Themen Zahnersatz und Mundgesundheit beantwortet.

Foto: aboutpixel.deKinderhaut braucht mehr Schutz vor Sonne, denn erst mit der Pubertät sind die obersten Hautschichten so verdickt, dass die Bräunungsfähigkeit erreicht wird. Eltern sind also gefordert, den Sonnensschein mit ihren Kindern verantwortungsbewusst zu genießen – gerade wenn die Sommersonne lacht und die Ferienzeit Urlaube unter südlicher Sonne möglich macht. Es sind besonders die Sonnenbrände in der Kindheit, die das Risiko für schwarzen Hautkrebs erhöhen.

Für seine Wasser- und Abwasserrechnung zahlte ein Modellhaushalt mit einem jährlichen Wasserverbrauch von 80 Kubikmetern im Jahr 2010 im Bundesdurchschnitt 440,99 Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mit Blick auf die am 2. Mai 2011 beginnende Messe "Wasser Berlin International" weiter mitteilt, entspricht dies einem Betrag von 1,21 Euro pro Tag. Gegenüber 2009 sind die jährlichen Kosten um 8,78 Euro oder 2% angestiegen.