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Interessanterweise schneidet diese Spielzeugkategorie im Prüfverfahren von expertentesten.de auffällig gut ab.

Dafür haben Textil- und Kunststoffprodukte das Nachsehen. In diesen Produktgruppen lassen sich gar bei über 70% der getesteten Produkte mindestens ein Schadstofftyp nachweisen. Etwa in der Kinderbettdecke von Aqua Textil (Isoamyl Laurat) oder im Strampler Outfit von Longra (Naphthalin).

Lerneffekt bei manchen Unternehmen beobachtbar

Es fanden sich auch ein paar Produkte im Labortest, die bereits von anderen Verbraucherportalen wie Ökotest oder Stiftung Warentest vor einigen Jahren auf Schadstoffe hin untersucht wurden. Während diese Produkte damals laut den Berichten der Verbraucherportale noch sträflich kontaminiert waren, verfügen Sie in unserer aktuellen Testserie über eine weiße Weste. Ein löbliches Beispiel hierfür stellt die Kinderpuppe Calin Yang von Corolle (Art.-Nr. H3518-0) dar. Hat diese Kunststoffpuppe im Oktober 2010 laut Stiftung Warentest noch durch einen indiskutablen Schadstoffbefund (Nonylphenol) für negative Schlagzeilen gesorgt, so kann das unabhängige Labor von expertentesten.de im September 2017 diese Substanzen nicht mehr in signifikanten Mengen nachweisen.

Einige Hersteller haben nichts dazu gelernt

Leider ist das obige Beispiel jedoch nicht die Regel. So wies das Plüschpferd Johnny von Spiegelburg (Art.-Nr. 11400) im Prüfverfahren von Stiftung Warentest vor rund zwei Jahren (13.10.2015) bereits die potentiell kanzerogenen PAKs Chrysen und Naphthalin auf. Und auch expertentesten.de kann in den aktuellen Tests exakt jene polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe in nicht unerheblichen Mengen nachweisen.

Für eine Stellungnahme war dieses Unternehmen bis zum heutigen Tag nicht erreichbar.

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