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Das Kuratorium perfekter Zahnersatz weist darauf hin: Rückenschmerzen können auf eine Fehlfunktion der Kiefergelenke zurückgeführt werden. Ursache können fehlende Zähne, Zähne knirschen oder ein schlecht sitzender Zahnersatz sein. „Beiß doch mal die Zähne zusammen!“, sagt der Volksmund, wenn es stressig wird. Wie eng Zähne und Körper zusammenwirken, lässt sich im Alltag leicht beobachten.

Beispielsweise beim Tragen schwerer Gegenstände: Automatisch werden die Zähne zusammengebissen. Tatsächlich finden täglich mehr als 1.500 Zahnkontakte statt – beim Kauen, Sprechen, Schlucken und auch bei körperlichen sowie psychischen Belastungen. Die dabei entstehenden Kräfte werden durch auf- und absteigende Ketten über den kompletten Körper geleitet. Bei einem fehlerhaften Zusammenbiss – zum Beispiel durch fehlende Zähne oder einem schlecht sitzenden Zahnersatz – treten unphysiologische Funktionen auf, die sich über den Nacken, die Schulter, den Rücken bis hin zum Becken und den Beinen auswirken können.

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Wie die Kiefergelenke eine Kettenreaktion auslösen
Sind die Kiefergelenke beeinträchtigt, kann der Körper in Schieflage geraten und oft rätselhafte Schmerzsymptome auslösen. Das Kiefergelenk ist über Muskeln, Fasern und Nerven eng mit dem skelettalen Aufbau des Körpers verbunden. In einer Art Kettenreaktion von oben nach unten gehen vom Kiefergelenk viele Bewegungen aus. Eine ungleichmäßige Belastung ist Auslöser für verschiedene krankhafte Symptome, die auf Dauer starke Schmerzen verursachen, zum Beispiel im Rücken.

Schleichende Gefahr
Da die Fehlfunktionen des Kiefergelenks häufig vom Patienten nicht als solche wahrgenommen werden, bleiben die Symptome oft über längere Zeit unaufgeklärt. Auch bei verschiedenen Arztbesuchen kann keine Ursache gefunden werden. Eine Odyssee, die für den leidenden Patienten unerträglich werden kann. Sind die Kiefergelenke die Ursache, bringt erst die gründliche Untersuchung beim Zahnarzt Aufschluss.


Schienentherapie
Bei Verdachtsfällen erfolgt eine Funktionsdiagnostik. Gemeinsam mit dem Zahntechniker wird der Zahnarzt gegebenenfalls eine Aufbiss-Schiene zur Entlastung der betroffenen Strukturen eingliedern. Die fachübergreifende Zusammenarbeit mit Orthopäden, Physiotherapeuten, Manualmedizinern, Schmerzmedizinern und Osteopathen sowie mit Allgemeinmedizinern, Hals-, Nasen-, Ohrenärzten, Rheumatologen, Neurologen und Psychotherapeuten ermöglicht einen Gesamtblick auf die unterschiedlichen Ursachen.

Basierend darauf wird die entsprechende Therapie eingeleitet. So kann zum Beispiel auf Basis moderner zahnmedizinischer Technologien eine der Kaufläche angepasste (adjustierte) Schiene angefertigt werden. Diese ermöglicht die Korrektur der Kieferstellung und unterstützt das physiologisch gesunde Kauverhalten.

Wissenswertes rund um Zahnersatz, Mundgesundheit und eine Schienentherapie kann auf der Internetseite vom Kuratorium perfekter Zahnersatz (www.zahnersatz-spezial.de) nachgelesen werden.

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