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Ärzte empfehlen Schutzimpfung zumindest für Risikogruppen

Obwohl eine Impfung nicht vor allen Stämmen von Grippeerregern zuverlässig schützt, empfehlen Experten, etwa die Ständige Impfkommission (STIKO), sie zumindest für Risikogruppen. Dazu zählen Menschen ab 60 Jahre, Schwangere, Menschen mit chronischen Krankheiten sowie Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen. Außerdem, so die Empfehlung, sollten sich alle Menschen, die einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind (insbesondere medizinisches Personal) und Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren können (beispielsweise Altenpfleger) impfen lassen.

Bislang lassen sich nach Meinung der Experten zu wenig Menschen in Deutschland gegen Grippe impfen. „Insgesamt sind die Impfquoten in den empfohlenen Zielgruppen in Deutschland weiterhin als zu niedrig einzustufen. Dies gilt im besonderen Maße für medizinisches Personal und schwangere Frauen. Zielvorgaben der Europäischen Union, die eine Impfquote von 75% bei älteren Personen bis 2014/15 vorsehen, werden von Deutschland bisher nicht annähernd erreicht,“ berichtet das Robert-Koch-Institut.

Deutschlands Ärzte werden sich weiterhin dafür einsetzen, die Verbreitung der Grippeimpfung zu verbessern. Das kann hoffentlich dazu beitragen, dass die nächste Grippewelle nicht so heftig ausfällt wie die des vergangenen Winters.

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