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2,2 Milliarden Euro Schaden

Noch lässt sich der durch der Grippewelle verursachte wirtschaftliche Schaden nicht endgültig quantifizieren. Experten des es Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstituts (RWI) haben jedoch Berechnungen angestellt, denen zufolge ein volkswirtschaftlicher Schaden von 2,2 Milliarden Euro entstanden sein könnte. Das entspricht einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal um 0.3%. "Die Influenza zählt zu den Krankheiten, die einen relativ großen wirtschaftlichen Effekt haben, weil sich viele Leute anstecken und sich viele Arbeitnehmer krankmelden. Es wird weniger konsumiert und produziert. All das belastet das Bruttoinlandsprodukt", sagte Torsten Schmidt, Konjunkturexperte des RWI, zur Erklärung dieser Zahlen. Zudem kostet natürlich auch die Behandlung der Erkrankten viel Geld, insbesondere, wenn diese Komplikationen entwickeln und im Krankenhaus versorgt werden müssen.

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