Foto: aboutpixel.deDie chaotische Diskussion in den Medien über die Schweinegrippe H1N1 könnte für den Gesundheitsschutz unserer Kinder katastrophale Folgen haben, befürchtet die Stiftung Kindergesundheit. Die dadurch verunsicherten Eltern könnten daraus falsche Schlüsse auch über die Notwendigkeit und Sicherheit anderer Impfungen ziehen und auf die nachweislich schützenden und lebensrettenden Impfungen ihrer Kinder verzichten.

Sinkende Impfraten bringen aber die Gefahr eines erneuten Anstiegs der durch Impfungen vermeidbaren Erkrankungen mit sich. Deshalb hat die Stiftung jetzt die am häufigsten diskutierten Behauptungen, Zweifel und Vorbehalte von Impfgegnern und Impfskeptikern aufgegriffen und den tatsächlichen Fakten gegenübergestellt.

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„Impfgegner können sich zurzeit genüsslich zurücklehnen, denn die einander widersprechenden ‚Experten' haben ihre Rolle übernommen!" sagt Professor Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit nicht ohne Verbitterung. „Harmlose Lokalreaktionen nach einer Impfung gegen die neue Grippe wurden von den Medien leichtfertig zu schweren Nebenwirkungen hochgejubelt, bewährte Bestandteile von Impfstoffen zu gefährlichen Chemikalien befördert. Es ist zu befürchten, dass manche solchermaßen verunsicherte Eltern die haltlosen Befürchtungen auch auf die bewährten und sicheren Kinderimpfungen übertragen. Damit würden sie jedoch die Gesundheit ihres Kindes aufs Spiel setzen", so der Münchner Kinder- und Jugendarzt, Stoffwechselspezialist der Universitäts-Kinderklinik München.

In ihrer aktuellen Stellungnahme setzt sich die Stiftung Kindergesundheit mit 13 besonders hartnäckig wiederholten Einwänden gegenüber Impfungen auseinander.

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